Richter

Michael Walther

"Zur Dummyarbeit bin ich erst vor etwa 9 Jahren auf Umwegen gekommen. Hunde verschiedener Rassen haben mich allerdings seit meiner Jugend begleitet, angefangen von einem Deutschen Schäferhund, den ich auf Schutzhundprüfungen und später auch – in Ermangelung eines richtigen Jagdhundes – auf der Jagd geführt habe. Es kam die relativ wilde Zeit mit den Terriern, dort bin ich dann auch Richter des Deutschen Jagdgebrauchshundeverbandes geworden.

Inzwischen schätze ich für mich persönlich mehr Hunde, die weder in irgendwelchen dunklen Löchern verschwinden noch sich mit den Wildschweinen in der Dickung balgen oder nach der Jagd erst lange gesucht werden müssen. Ein Terrier als späterer Dritthund steht trotzdem auf der Wunschliste...

Meine erste Labradorhündin überzeugte zwar als Jagdhund, mit Dummys hatten wir beide aber nicht viel am Hut. Meine jetzige Hündin sollte eigentlich auch nur ein Jagdhund werden, deren Begeisterung für die Dummyarbeit hat mich dann aber schnell angesteckt. Leider macht sich bei ihr mit knapp 9 Jahren langsam das Alter bemerkbar. Aber für Nachwuchs ist gesorgt.

Als Trainer macht es mir sehr viel Spaß, die natürlichen Anlagen der Hunde zu fördern und die Hundeführer bei der Arbeit mit ihren Hunden zu unterstützen. Ziel ist für mich der selbstständig arbeitende Hund, der sich trotzdem im Bedarfsfall lenken lässt. Nach dem gleichen Prinzip gestalte ich auch meine Aufgaben bei Workingtests.

Workingtests bedeuten für mich als Teilnehmer und als Richter nicht nur, das möglichst perfekte Zusammenwirken von Hund und Mensch zu erleben, sondern auch, viele nette Leute wieder zu treffen oder neu kennen zu lernen. Deshalb habe ich mich über die Einladung zum „Welfen Cup“, der erstmals ausgerichtet wird, sehr gefreut. Besonders gespannt bin ich auf die Hunde in der Schnupperklasse. Insbesondere die Erstlingsführer sind immer so herrlich aufgeregt. Ich wünsche allen Teilnehmern viel Erfolg und die notwendige Portion Glück!"

Thomas Kühn

"Meine Frau und ich wohnen sehr ländlich am Niederrhein. Zurzeit haben wir 2 Golden und einen Labrador in unserem Haushalt. Ich führe meine Hunde auf jagdlichen und nichtjagdlichen Prüfungen. Es ist immer eine besondere Freude zu sehen, wie sich die Hunde entwickeln und wie sie unsere Anstrengungen beim Training in Leistung umsetzen wollen. Die Hunde begleiten mich auf der Jagd und sind auch hier unverzichtbare Partner. Vielen Dank für die Einladung zum Welfen Cup. Ich wünsche allen Startern einen schönen Tag mit ihren Hunden!"

Petra Behringer

"Mit dem Kauf unseres ersten Golden und dem Eintritt in den DRC im Jahr 1988 begann die Leidenschaft für unsere Retriever und die Hundearbeit. Seit 1999 stehe ich als Begleithunde- und Dummyausbilder in der LG Südwest unseren Mitgliedern zur Seite. Da ich durch die Hundearbeit auch Einblick in die jagdliche Arbeit erhielt, absolvierte ich 2001 meinen Jagdschein und führe unsere Hunde auch jagdlich. Seit dem Jahr 2001 bin ich im Vorstand der LG Südwest engagiert und habe neben dem jährlich wiederkehrenden Klassiker "Miles and More" schon mehrere grosse Workingtests für unsere Landesgruppe und den Bund organisiert, wie z.B. German Cup’s, die Newcomertrophy, Veteranencup und einige Workingtestfinale u. v. m.
Ich möchte  mich recht herzlich für die Einladung zu diesem Workingtest bedanken. Und wünsche allen Teilnehmern, Helfern, Organisatoren und uns Richtern ein erfolgreiches und harmonisches Wochenende und viel Freude an der Arbeit unserer Hunde."

Guy Matter

„Zuerst möchte ich mich für die Einladung bedanken, die ich gerne annehme und freue mich bei Euch zu richten! Ich wohne in Kirchberg (CH). Besitze zwei Flatcoated und eine Labrador. Ich bin Jäger, Wesensrichter in der Schweiz und französischer Arbeitsrichter für Retriever (FieldTrialA).

Vor 25 Jahren habe ich meinen ersten Flatcoated Retriever gekauft, nachdem ich zuvor immer Cockerspaniels hatte, und danach habe ich einen Field Trial Labrador erworben.
Ich habe mehrere Flats auf Field Trials geführt, alle von ihnen haben den Titel Trialer erworben. Mein jetziger Rüde, Neala’s Zealous Hunting Owl, ist französischer Arbeitschampion und Trialer à l’anglaise. Die Jagdhunde sind meine Passion: Ich liebe es sie arbeiten zu sehen, weil sie dabei völlig in ihrem Element sind. Beim Richten lege ich besonderen Wert auf die typischen Eigenschaften eines Jagdhundes.
Ich leite eine kleine Dummytrainingsgruppe in meiner Region und gebe auch Dummykurse an den Arbeitstagen der Regionalgruppe Mittelland. Meine Ehefrau züchtet braune und schwarze Labradors (Showlinie und Arbeitslinie), welche sie ebenfalls auf Field Trial führt.
Ich danke den Organisatoren und den Helfern, ohne deren Mithilfe wäre es unmöglich Prüfungen durchzuführen.“

Hans-Joachim Hahn

„Ich möchte mich zunächst erst einmal für die Einladung bedanken, den Welfen Cup mitrichten zu dürfen. Ich finde es besonders wichtig, abseits der doch leider immer mehr in den Vordergrund tretenden Wettbewerbssituation Schnupperworkingtests zu veranstalten. Hier kann nun jeder Hundeführer ohne den üblichen Prüfungsstress den momentanen Leistungsstand seines Hundes sehen. Der nächste Schritt nach der Dummyprüfung ist dann der Workingtest für Anfänger. Auch den sollte man als Hundeführer locker sehen, für viele ist das ja der erste Workingtest überhaupt. Auch hier sollten das Miteinander und der Spaß mit dem Hund überwiegen. Für beide Veranstaltungen wünsche ich allen Teilnehmern erfreuliche Stunden und einen schönen Prüfungsverlauf.

Nun noch kurz zu mir: Wir haben uns vor über 30 Jahren entschieden, einen Golden Retriever in unsere Familie zu holen. Die Begeisterung für die Rasse war so stark, dass wir dann zeitweilig 4 Hunde hatten. Jetzt im Rentenalter sind es zwei Golden Hündinnen, mit Nica, der Älteren, starte ich ab und an bei Workingtests in „F“. Jadis ist mit knapp zwei Jahren noch ein richtiges „Kind.“ Ich bin seit 22 Jahren Richter für Begleithunde und seit 1993 Dummyrichter."

 

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